Montag, 21. Dezember 2009

Tschüssikowski...

Ich verabschiede mich für 2009: Seit heute ist Weihnachten und das dazugehörige Gefühl auch bei mir angekommen (...als mir auffiel, dass am Donnerstag Weihnachten und heute schon Montag ist - Oh Wunder, der 24. Dezember kommt diesmal wirklich überraschend!), die Karten sind geschrieben, Pakete alle angekommen, ich muss hier noch alles klar Schiff machen und am Mittwoch Mittag geht's dann endlich auf in Richtung Heimat zur Familie. Dort verbringe ich Weihnachten zusammen mit Meinem (darauf und darüber freue ich mich riesig) und über Silvester werde ich dort sein, wo ich ganz bald auch wohnen werde: Im schönen Dresden. Bis ich am vierten Januar wieder da bin, wünsche ich euch allen ein Weihnachtsfest, wie ihr es euch vorstellt, denkt an meine Worte und kommt gesund im Jahr 2010 an. Ihr dürft euch alle mal gedrückt fühlen!

Zum Abschied löse ich noch das Mike gegebene Versprechen ein, einen kurzen Fotosteckbrief von mir zu bloggen:

1. Was ist dein secret place? Links: Na mein Bett, logo! Und trotz des Bildes ist der place immer noch sowas von secret!

2. Was ist dein bestes Stück? Mitte: Der Mensch, dessen Bild normalerweise da an meinem Spiegel hängt.

3. Was wolltest du der Welt schon immer mal zeigen? Rechts: Mein prall gefülltes Einzelgeldsammelglas, das ich spätestens zum Umzug leeren werde!

Freitag, 18. Dezember 2009

Sprung in der Form...

... oder 'sich in Form springen'

...oder 'aus der Form gesprungen'

...oder gar hinein?

Ich hab keine Ahnung warum, aber ich formspringe jedenfalls mal mit - das darf ich, nachdem ich ja Tw*tter nicht nutze, weil ich ja einen Blog habe, auf dem ich meinen Kram verbreite und mobil nicht online bin und das auch nicht für notwendig erachte und überhaupt. So. Außerdem bin ich ja bekanntlich neugierig, so.
Und ihr dürft Fragen. Mich.

← Da.

Letzte Nacht...

Unter anderem: Ständig von einem gelangweilten, nervenden Fellknäuel geweckt werden; in jedem einzelnen Raum des Hauses meines Onkels einen Komposthaufen suchen, keinen finden und gar nicht verstehen warum; einem Kollegen unterstellen, er würde seine Frau zwingen, ein Kopftuch zu tragen; den Vater von Meinem kennen lernen, der mich ununterbrochen unterschwellig wissen lässt, dass ich blöd damit und nicht gut genug bin.

Aufgewacht. Scheiß Gefühl gehabt.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Newsticker: Vorbereitungen und Fragen...

Soeben in einem Paket 5,4 kg Weihnachtsgeschenke zur Post gebracht. +++ Weitere 3-4 kg sind bereits unterwegs. +++ Nein, ich verschenke keine Kiesel- oder gar Ziegelsteine. +++ Weihnachtskarten warten auf Beschriftung und Versand. +++ Gravitation vs. Auftrieb durch Wärme: Die Schneeflocken kommen gerade nicht am Boden an. +++ Weihnachtsstimmung? Fehlanzeige. Erst ab dem Abend des 23. +++ Kennt jemand frisurentaugliche Mützen?

Dienstag, 15. Dezember 2009

Wollte ich auch nur mal eben sagen...

JEDES NEUE JAHR MIT DIR

Aufs Wohnen freu'n und Alltagskram,
den Stress vergessen, deinen Arm
am Abend an der Schulter spür'n,
gemeinsam kochen, kneten, rühr'n
in Töpfen und aus Pfannen naschen,
(die Candy wird sie für uns waschen)
und Freunde kommen auch vorbei,
mal zwei, mal einer und mal drei
zum Essen oder Kartenspiel –
das klingt banal, doch heißt es viel:
Zusammenhalt und Zweisamkeit,
auch Anstrengung und Offenheit
für die Probleme und die Kanten,
die wir bereits am and'ren fanden,
sowie die Zeit zu zweit zu nutzen
und damit meine ich nicht putzen..

…bevor ich länger weiter dichte -
das Wichtigste an der Geschichte
lässt sich ganz knapp zusammentragen:
An Sonn- und Werk- und Feiertagen,
ja auch am Samstag freu ich mich
auf jedes neue Jahr mit dich!
Äh, ...dir!
:))

© Mary Malloy

Amtlich...

Standesamt, Vorgang Nr. 8291/09 BK, 31 Euro.
Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben:
Mary Malloy - München, den 15.12.2009

Samstag, 12. Dezember 2009

Ui...

Also im Gegensatz zum Gesternfeldbild von gestern hat sich heute schon ganz früh meine Umwelt mal richtig Mühe gegeben: Der Blick aus dem Fenster ließ mich eben vor Freude laut quietschen (keine Ahnung warum eigentlich, wahrscheinlich eine aus der Kindheit hängengebliebene Angewohnheit), der Anblick lässt auch Luna am Fenster sitzend große Augen machen, hat sich doch das da draußen komplett verwandelt und alles scheint irgendwie eine Einheit zu bilden: Boden, Bäume, Häuser, Himmel... Schööön!

Freitag, 11. Dezember 2009

Sieben Songs: Dauerbrenner...

Heute nach längerer Pause wieder eine Folge der "Sieben Songs", diesmal mit einer Idee von MrBrook: Den Dauerbrennern oder wie er so schön sagte: "Songs, die sich seit unglaublich langer Zeit in deinen persönlichen Charts befinden". Unglaublich lange ist angesichts der Songs und meines Alters natürlich relativ. Dabei ist mir eingefallen, dass man diese Liste ebenso gut mit Bands füllen könnte, die immer hörbar sind, aber jetzt sind erstmal einzelne Songs dran. Zugegeben, meine Musikplayer hat mir geholfen, die zu finden, die rauf und runter laufen, aber das waren dann gleich an die 20 Stück und ich musste die sieben Dauerbrenner unter den Dauerbrennern finden - und das sind diese:

1. Vivid - Whatever (1999, leider nicht auffindbar) und überhaupt das ganze Album "Sundown to Sunrise" (hier erhältlich für schlappe EUR 2,89) könnte ich pausenlos hören. "You can say whatever you want now - anything you say will be wrong now" ist auch ein gut gemeinter Rat an die Männerwelt für bestimmte Konversationen mit dem weiblichen Geschlecht.
2. Linda Carriere - Just Friends (2002, und auch hier das ganze phantastische Album "She said") ist bei mir ein absoluter Dauerbrenner, leider ist hört man von Linda Carriere nichts mehr und sie war mit dem Album auch nicht sonderlich erfolgreich - absolut zu Unrecht wie ich finde.
3. Cornelia Drese (Fantine) - Ich Hab Geträumt Vor Langer Zeit (1996) geht weiter mit der Zeile "von einem Leben, das sich lohnte" und ist mein Lieblingstitel (mit so vielen wahren Worten!) aus dem Musical Les Misérables - und falls euch die Melodie bekannt vorkommt, könnte das daran liegen.
4. Billy Joel - Leningrad (1989) macht mir schon mit den ersten Tönen das Herz schwer, besonders aber bei "We never knew what friends we had - until we came to Leningrad". Der Song ist trotzdem oder gerade deswegen in dieser Liste - weil er Freundschaft aufzeigt, bewegt und sensibilisiert.
5. Madonna - Swim (2001, von meiner allerersten CD "Ray of Light") würde wahrscheinlich auch auf der Liste mit den besten ersten Worten stehen, wenn es diese Liste denn gäbe, denn es beginnt mit den Worten: "Put your hand on my shoulder baby, things can't get any worse, night is getting colder, sometimes life feels like it's a curse".
6. Tracy Chapman - Cold Feet erzählt die Geschichte eines jungen Mannes und seiner Frau (siehe Lyrics neben dem Video), der ehrlich arbeitet und irgendwie mag ich diesen Song ob seiner schweren Worte und der schönen Storyline. Okay, ich kann's nicht wirklich erklären. Hm, mir gefällt das Lied eben.
7. Sting - Fields Of Gold eigentlich noch lieber in der zarten Version von Eva Cassidy (unbedingt mal reinhören!) ist auch einer der Songs, bei dem ich noch nicht ergründet habe, warum ich ihn so sehr mag. Vielleicht liegt's an der Vorstellung des Westwind über den wogenden Gerstenfeldern in der Sonne...

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Tauschanfrage...

Biete: TRA (Technology Related Anger)
Suche: Strg + F für Bücher und Texte

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Eine Freude machen...

Mein Blogjulklapp-Gastartikel heute bei Sonja: *klick*

Dienstag, 8. Dezember 2009

Gastbeitrag von la.leo.dy: Give me the food…

...I said give me the food [Miss Platnum]

lange habe ich überlegt, welches thema ich in meinem gastbeitrag des diesjährigen blog julklapps behandeln möchte. vielleicht etwas weihnachtliches? etwas melancholisches? etwas strittiges? oder doch besser etwas fröhliches?
etwas weihnachtliches fand ich irgendwie zu langweilig und etwas melancholisches liest man sowieso viel zu oft… ich habe mich deshalb letztendlich für einen mix aus den letzten beiden möglichkeiten entschieden – ich schreibe auf witzige weise über etwas, das mich regelmäßig ärgert und verwundert und trotzdem raum für diskussionen lässt. ich habe mich für ein thema entschieden, über das ich schon immer mal schreiben wollte, aber bisher noch nicht geschrieben habe.
nun bleibt für mich nur zu hoffen, dass mein beitrag das, was ich loswerden möchte, so transportiert, wie ich es mir vorstelle und mary und euch gefällt. ich wünsche euch allen deshalb viel spaß beim lesen und, wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal auf meinem blog wieder? :-).

ich habe meinem kleinen neffen einmal eine dvd geschenkt, dafür, dass er den mund beim essen zulässt. zuerst hatte ich ein schlechtes gewissen, schließlich wollte ich ihm ja etwas beibringen und ihn nicht plump bestechen. inzwischen hat sich allerdings bestätigt, dass ich alles richtig gemacht habe – der gute, alte skinner sollte recht behalten…

…es ist mittwoch. 5 männliche kommilitonen im alter von 25-35 jahren beim mittagessen in der mensa - und ich!

kandidat A sitzt mir gegenüber. mindestens 0,75 cent seines 1,50 euro pizzastücks verschwinden in den untiefen seines vollbartes. kandidat B befindet sich links von mir. die käsefäden seiner überbackenen tortellini zieren binnen 5 minuten sämtliche, sich in reichweite befindlichen, gegenstände. rechts neben mir schmatzt mir kandidat C ein liebevolles „echt nicht schlecht das essen hier“ ins ohr. kandidat D, linker partner von kandidat A, zutschelt genüsslich seine spaghetti napoli, deren saucigen überreste nicht nur seine mundwinkel verschönern, sondern bald auch die pizza von kandidat A. kandidat E, rechts von kandidat A, isst sein thunfischbaguette nach kläglichen versuchen des in-kleine-stücke-schneidens sofort mit den händen (besteck funktioniert eben nicht, wenn man es wie hammer und meißel benutzt).

aus meiner richtung kommt inzwischen keine einzige regung mehr. gebannt vor ekel und fassungslosigkeit bekomme ich keinen bissen mehr runter. mir ist vor lauter entsetzen über die tischmanieren meiner mitesser *ha ha* schlicht und ergreifend einfach der appetit vergangen.

wo waren bloß deren tanten, als man sie gebraucht hätte!? *jammer* - kann denn eigentlich kein einziger mann vernünftig essen!? wir frauen schaffen das doch auch. da bleibt einem nur noch zu hoffen, dass der weihnachtsmann dieses jahr einen ganzen sack voller dvd’s im schlepptau hat ;-).

Samstag, 5. Dezember 2009

Ein etwas verfrühter Nikolaus...

Heute morgen gab der Paketmann ein kleines Päckchen mit den Worten: "Grad noch rechtzeitig!" bei mir ab. Woher er das wusste? Nun, oben auf dem Deckel stand: "Achtung! Mary, erst am 6.12.2009 öffnen!", zwei Seiten waren beschriftet mit "Erst am 6.12.2009", eine mit "Nicht eher, erst am 6.12. öffnen!" und auf einer stand sogar "Ist heute der 6. 12.2009?"
Tja, was soll ich sagen, heute ist eben erst der fünfte und als ich Mama Malloy anrief und Bescheid gab, dass das Päckchen angekommen ist und ich natürlich mit dem Öffnen bis morgen warte, entstand folgender Dialog:

Mama Malloy: Der Karton ist also noch zu?
Mary Malloy: Naja... stand doch überall drauf!
Mama Malloy: Ah, hm.
Mary Malloy: Ich wollte vorhin schon, aber neee...
Mama Malloy: Aber morgen früh muss ich arbeiten!
Mary Malloy: Ich warte doch nicht bis morgen früh!
Mama Malloy: Hä, wieso das denn?
Mary Malloy: Na ich mach das Mitternacht auf! 6.12.!
Mama Malloy: Aber da weckst du mich bitte nicht!
Mary Malloy: Nee, natürlich nicht Mama!
Mama Malloy: Hm.
Mary Malloy: Hm.
Mama Malloy: Dann machs doch jetzt gleich auf!
Mary Malloy: Na wenn ich das darf...
Mama Malloy: Ja klar, okay.
Mary Malloy: Toll, dann hab ich gleich was zu knabbern!

Ich also: Ran ans Paket und Luna auf ihrem deckenhohen Kratzbaum hat gleich an mir vorbei (ich stand beim Knipsen wohl im Weg) auf das Päckchen geschielt, weil es so schön raschelte und wie ihr sehen könnt, hat sich das auch für Luna gelohnt! Das auf den beiden Passbildern ist übrigens mein kleiner Stinker, der hier auch mitliest. Ach, bevor ihr fragt: Das Nikolausgeschenk von Meinem hab ich übrigens schon seit Tagen. Und jetzt geh ich knabbern! :)

Euch morgen auch einen ganz fleißigen Nikolaus und schönen zweiten Advent!

Freitag, 4. Dezember 2009

Lila, violett und nochmal lila...

Und jetzt der Schnapschuss der Woche! Kurz vorab: Mein Kunstlehrer hat ja immer behauptet, es gäbe kein "lila", denn das würde "violett" heißen. Welche Meinung man in dieser Sache auch immer vertritt, heute traf ich den lebeden Beweis dafür, das lila-violett definitiv die Farbe d[ies]es Herbstes sein muss und auch ältere Damen sich durchaus modebewusst kleiden! *hüstel*
Ich sah sie in der U-Bahn, schon am Gleis fiel sie mit auf. Im Wagon saß ich ihr dann gegenüber - dieser grauhaarigen, verschrumpelten, kleinen Omi. Aber das beste war: Jedes Kleidungsstück (zumindest jedes für mich sichbare) und auch alle Accessoires an ihr waren lila, ja li-la, ja alle: Schuhe, Hose, Jacke, Handschuhe, Armband, Schal, Mütze, sogar die Brille, Socken und ihr Rucksack (im Bild irgendwie verwirrend pink) waren in ein "zartes" violett getaucht. Immer ein anderes violett natürlich - nicht, dass es langweilig wird! Lila, violett und nochmal lila! Nur ihre Tüte zierte ein schlichtes Weiß. Tja, das nennt man dann wohl Kontrast! :D

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Newsticker: Können...

Sich in ein Werbegeschenk verlieben können: Geht - wie man links sieht... +++ Für ne 400-Euro Rechnung könnte mein Zahnarzt ruhig mal weniger genervt tun. +++ Sich was gönnen können: Alm*gurt von Ehrm*nn: Nektarine-Wildorange & Orange mit Schokoraspeln, hmmm! +++ Kein falsches Lächeln, ein Mal sagen können: "Ich mag dich nicht, du magst mich nicht, belassen wir's dabei." Das wäre toll. +++ Duschen können ohne anschließendes Nasenbluten auch! +++ Es ist grad mal so Dezember und die nächsten 20 Tage können meinetwegen ausfallen. +++ Ich könnte meine Kategorie-B-Blogs mal aussortieren. Ähm... Erledigt! +++ Schw*rtau Aprikosenaufstrich: Hätte ich mir sparen können - schmeckt nicht. +++ Zwei blaue Flecken können täuschen: Meinen Beinen geht es gut. +++ Alle Artikel im Reader lesen können: Derzeit unmöglich. +++ Oma und Opa können heute ihren 41. Hochzeitstag feiern, was sie auch getan haben. Glückwunsch und weiter so! +++ Warme Füße haben können: Luxus! (Ja, angeblich ein Frauenproblem, ich weiß.) +++ Trotz mir als Freundin eine vernünftige Handyrechnung haben können: Geht scheinbar auch! *lach*

Dienstag, 1. Dezember 2009

Warum ich hier durchdrehen könnte...

Gerade komme ich zurück vom Volleyball, schon an der Haustür riecht es seltsam. Im ersten Stock angekommen öffne ich meine Wohnungstür - dicker Qualm schlägt mir aus Küche und Flur entgegen, meine Zimmertür ist geöffnet, auch dort sehe ich weißgraue Rauchschwaden hängen. Ich stürme in die Küche, schalte den mir gehörenden Herd ab, nehme die auf dem Ceranfeld befindliche mir gehörende Pfanne von selbigem herunter. Braunschwarze Furchen erstrecken sich über die Stellen, an denen sonst die Randmarkierungen der Kochfelder zu sehen sind. Die Pfanne ist übrigens wie immer voll Spaghetti in Gemüsepampe, diesmal übergekocht und übel stinkend.

Ich öffne das Küchenfenster, drehe mich um und gehe in mein Zimmer, die Tür schließe ich hinter mir und möchte tief durchatmen. Das aber unterdrücke ich, der Qualm beißt schon in den Augen zu sehr. Als ich mein Fenster und die Balkontür zum Lüften öffne, sehe ich, was ich vorher schon mehr als deutlich gehört habe: Susi videotelefoniert in ihrem Zimmer gerade vergnügt und wild gestikulierend mit Hans.