Mittwoch, 31. Dezember 2008

Jahresendzeitpost...

Bloß gut, dass dieses 2008 bald vorbei ist. Keine Ahnung, was ich heute noch mache. Vielleicht schlafe ich einfach mal wieder durch, anstrengend genug war das letzte Jahr ja. Oder ich gehe auf die Party, für die ich eine Einladung hab, was eher unwahrscheinlich ist. Oder... tja, keine Ahnung, geplant ist gar nichts, außer Alleinsein. Es wird bei mir wohl kein guter Rutsch, sondern eher ein Rutsch den Buckel runter. Ich weiß nicht genau, wie dieses Jahr enden wird - vermutlich aber wie das Jahr bis hierhin auch war: Voller Tränen. Egal.

Euch allen wünsche ich aber einen guten, glatteisfreien Rutsch vielleicht ja sogar mit den Menschen, die ihr liebt und von Herzen ein in jeder Hinsicht erfolgreiches, erfülltes und glückliches neues Jahr! Nehmt euch ordentlich was für 2009 vor, schmiedet Pläne, macht euch Vorsätze, habt Zuversicht, Wünsche und Träume und tut was dafür - mein Daumendrücken und meine Unterstützung sind euch sicher!

Danke an jeden einzelnen fürs da sein, mitlesen, Augen und Ohren leihen, kommentieren und aufmuntern. Ich danke euch für jedes wohlwollende, mahnende, unterstützende, kritische und einfühlsame Wort, ich zähle auch im neuen Jahr auf euch!

Dienstag, 30. Dezember 2008

Zeichen...

Ha! Seit gerade eben glaube ich wieder daran, dass es sowas wie Zeichen gibt! Dabei gibt es tausende Vornamen, die dir hätten einfallen können! Danke für diesen dezenten Hinweis auf den ersten Lichtblick für 2009! Und das ist auch das erste Vorhaben, was ich im neuen Jahr umsetzen werde, vielleicht schon am kommenden Wochenende. Und was freu ich mich darauf! Und ich weiß, es freut sich noch jemand anderes darauf, juhu! Jippiehyeah! Drückt mir die Daumen! :D

Zuckerschock...

Juhu, mein Paket ist da! Olé, olé!!! Da waren alle Sachen drin, die aus der Heimat rückzu nicht mehr in meinen Rucksack gepasst haben. Unter anderem die beiden Holzkniffelspiele und die dicke Wintermütze, die ich mir selber geschenkt habe und noch ein paar andere nicht essbare Kleinigkeiten. Hauptsächlich aber war der Karton voller Zeugs (hier links im Bild), mit dem mich meine Familie dakenswerterweise trotz gegenteiliger Aufforderung wieder reichlich eingedeckt hat. Vermutlich war das der letzte, verzweifelte Versuch meiner lieben Angehörigen, den nicht vorhandenen Weihnachtskalender und den vergessenen Christstollen zu kompensieren. An sich ist das sehr gut gelungen, nichts der abgebildeten Dinge würde ich einzeln auftretend verschmähen, aber in so einem gewaltigen Konglomerat macht mir dieser Zuckerberg in meinem Naschfach einfach nur Angst. *grusel*
Also: Wer hat noch nicht, wer will noch mal??? Ihr dürft euch jeder was aussuchen, greift ruhig zu, wenn euch der süße Kram nicht selber schon bis zum Hals reicht. Oder ich schmeiß an Silvester ne Zuckerparty. Bestens ausgerüstet wäre ich ja dafür, emotional zwar gar nicht, aber zumindest kalorientechnisch.

Eigentlich ein Traum...

Hach, eigentlich ein Traum: Schon den ganzen Tag Sonnenschein, strahlend blauer Himmel, eine gelüftete, saubere und helle Wohnung, endlos viel Zeit, den Bauch voller schmackhafter Leckereien, wunderbare Ruhe, ein paar segelnde Möwen vor meinem Fenster, neue und duftende Kuschelbettwäsche mit vielen Kissen, ein wohliges Schnurren im Nacken, eine heiße Honigmilch neben mir, geschlossene Augen und ein geöffnetes Herz, ein Moment zum Genießen... Eigentlich ein Traum. Und viel zu schade zum Alleinsein.

Montag, 29. Dezember 2008

On fire...

Ein kleines Feuerchen hab ich mir hier gerade gemacht, um mal mein Innerstes nach außen zu kehren, till everything burns while everyone screams, burning their lies, burning my dreams... Okay, es sind sicher ein paar Kerzen zu viel, die da brennen, aber ich kann ja das Leuchten in den Augen mit dem vielen Wasser des letzten Jahres löschen, all den tears, rivers und waters, um dann die ein oder andere bridge übers Flussbett zu schlagen und eine neue road zu finden. Oder so.

Aber momentan sieht's eher anders aus: Es brennt. Lichterloh. I got a bad desire, ohoho I'm on fire. Nur leider ist keiner da, um sich an der besonderen Wärme dieser Flamme zu erfreuen, oder an dieser wohligen Wärme, die einem unter die Haut kriecht, sich ganz langsam ins Herz hinenschleicht und sich dort an jeden Gedanken anschmiegt und ihn wärmt. Es bewundert ja nichtmal jemand der Flamme besonderes Farbspiel oder lauscht ihrem leisen Knistern. Deshalb brennt sie hier nur noch einfach so vor sich hin...

"Wer Feuer in sich und Seele hat, kann sich nicht unter einem Scheffel verstecken. Und: Man will doch lieber brennen als ersticken."
Vincent van Gogh

Hor(r)o(r)skop...

So, die ersten paar Stunden zu Hause sind überlebt: Genau wie sechs Teelichter, zwei Anrufe, eine Pizza, unzählige Schmuse-, Putz- und Kuschelattacken von Luna, vier Stunden Schlaf, eine Tasse Vanillemilch, mehr als 100 nachgeholte Posts, eine Ladung frische Wäsche sowie diverse Mails und Chats zum Thema Weihnachten. Hmpf.

Jetzt könnte ich mich ja mal für 2009 umschauen, dachte ich gerade. Einen Schlachtplan machen, vielleicht ein kurzer Blick in die Sterne? Dabei fiel mir auf: Alle Jahreshoroskope sagen mir das gleiche voraus, dabei hab ich fast ein Dutzend verschiedene gelesen! Ich dachte ja immer, da steht in jedem was anderes und dass es da eh keine ernstzunehmenden Informationen zu generieren gibt. Deshalb war ich auch gleich nach dem Lesen des ersten und einem heftigen Kopfschütteln davon überzeugt, dass in einem anderen Horoskop auch etwas anderes stehen würde..., aber nein. Überall steht für mich ziemlich genau das hier:

Beruf: "Bei Ihnen wird beruflich so einiges los sein! Ein etwas hektisches, aber unter dem Strich auch ganz spaßiges Hin und Her, eintönig wird es nicht und für Sie ist sowieso alles besser als Langeweile. Einen geraden Weg werden Sie vermutlich so leicht nicht erkennen können, aber Sie kommen jedenfalls mit Überraschungen zurecht, soviel steht fest, und Überraschungen wird es geben. Halten Sie nicht am Althergebrachten fest, krallen Sie sich an keine Tradition, lassen Sie los, was Ihnen entgleitet und fegen Sie keine Scherben auf – kümmern Sie sich lieber um das Neue. Ein sehr gutes Jahr für Anfänge, gar kein gutes Jahr für Reparaturen."

Nach diesem Absatz machte sich eine Art Motivation und Glücksgefühl in mir breit. Leider hatte ich nicht bedacht, dass sich der vorangegangene Abschnitt nur aufs Thema Job bezogen hatte. Und wünschte ich mir doch neulich noch ein wenig Langeweile für 2009 meinte ich das aber nicht so:

Liebe: "Apropos das Neue – in Beziehungsfragen gilt eher das Gegenteil. Versuchen Sie, die Lage zu stabilisieren, halten Sie fest, was Sie haben, lernen Sie zu schätzen, was schon ist. Ein wenig Stetigkeit bei dem einen oder anderen Thema wird von vielen als ganz erholsam empfunden – und nicht nur von Ihren Partnern. Auch Sie können hier und da etwas Langeweile aushalten und – Sie werden überrascht sein – gerade die öden Stunden zu zweit werden von Ihren Beziehungspartnern nicht selten als sehr romantisch empfunden."

Die Lage stabilisieren..., ahja. Hallo??? Ist das jemals einem während eines monatelangen emotionalen Erdbebens ernsthaft gelungen? Fällt mir schwer zu glauben. Ich lerne also schon mal zu schätzen, was ich bereits habe. Und nur kurz eine Frage noch eben: Was habe ich denn in puncto Liebe bitte genau? Hab ich da überhaupt irgendwas? Außer Schmerzen?

Wie auch immer, der letzte Teil des Jahreshoroskops klingt dann doch wieder sehr nach mir:

Freizeit: "Sollten Sie sich in Ihrer Freizeit doch allzusehr langweilen – ein wenig Horizonterweiterung kann Ihnen in diesem Jahr nicht schaden. Weiterbildung? Mehr Reisen? Ganz neue Themengebiete erobern? Eine fremde Sprache, eine freakige Idee, ein neues Interesse – da wird ja etwas zu finden sein. Sie werden an so etwas enorm viel Spaß haben und es wird Ihnen ungeheuer gut tun, also lassen Sie die Chance besser nicht aus und begeben Sie sich auf unbekanntes Terrain. Trauen Sie sich ruhig zu, etwas zu lernen, es wird Ihnen leichter fallen als je."

Das heißt also in der Kurzfassung:
Beruf: Flexibilität. Liebe: Stetigkeit. Freizeit: Abwechslung.

Na, wir werden das mal beobachten.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Keiner, der...

Wieder zu Hause. Schmusen, lüften, Klamotten runter, Kerzen an.
Ruhe, nein Stille. Durchatmen. Alleinsein. Keiner hier.

Keiner, der mir sagt, was wann geplant ist.
Keiner, der mich wieder allein lässt.
Keiner, der unbedachte Geschenke schenkt.
Keiner, der mir noch einmal weh tun kann.
Keiner, der mich bespaßen will.
Keiner, der mir zu wichtig ist.
Keiner, der nichts zu sagen hat.
Keiner, der mich nicht schlafen lässt.
Keiner, der mir die Welt erklären möchte.
Keiner, der mich mit leeren Händen erträgt.
Keiner, der mir ein Gespräch aufzwingt.
Keiner, der doch nichts ändert.
Keiner, der mich sieht und die Augen verdreht.
Keiner, der mein Herz nicht füllt.
Keiner, der mir Schokolade unterschlägt.
Keiner, der mich einfach gehen lässt.
Keiner, der mir zweifelhafte Komplimente macht.
Keiner, der doch gar nicht da ist.
Keiner, der mich erfolgreich ignoriert.
Keiner, der nicht kann oder will und auch nichts tut.
Keiner, der etwas merkt.

Nur ein Satz, den ich in den letzten Tagen zu oft gehört habe, klingt noch nach.
"Es tut mir weh, dich so zu sehen..."

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Tropf...

Auf das Kopfkissen, die Hose, das Frühstücksbrötchen, den Boden, die Zahnpastatube. Tropf. Lange Gesichter schauen mich an. Kuller, kuller: Tropf. Mir ist wohl grad nicht zu helfen. Tropf. Beim Blick in den Spiegel: Tropf. Das bin ich. Schluck. Das Radio beschallt mich mit Liebesliedern, Stille wäre nicht zu ertragen. Und wieder: Ein böses großes... Tropf. Schön wars, aber leer bin ich. So leer. Und traurig. Ich seh dich immerzu vor mir: Du. Tropf. Du. Tropf. Vielleicht hört's ja irgendwann auf, weh zu tun. Und zu tropfen.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Ich wünsch' euch was...

Mhhhm, in den nächsten Tagen wird es hier still werden. Weil ich aber möchte, dass ihr trotzdem versorgt seid, wünsch' ich euch allen eine gute kommende Woche und dass ihr sie so verlebt, wie ihr euch das vorstellt, insbesondere dir,...

...Balou de Ber, dass dich die Schmetterlingstaktik glücklich macht!
...Beliar, mehr deichkindische Aufmerksamkeit und weniger Jammeranlässe!
...Brigittchen, dass sich der ganze Ärger wirklich gelohnt hat!
...Chaosteufelchen, für Nürnberg nur das Beste und anhaltende Motivation!
...Evolution, mehr Freitagabende und die nötige Kraft für mehr als Worte!
...Frau TBH, eine gute Beleuchtung und richtige Schilder auf dem Weg zu dir!
...Herr Liebreiz, weniger Paradoxien und mehr Lichtblicke!
...Hexe, alles Gute für Spanien und einen noch größeren Oskar!
...Mr. Nichts-als-Ärger, jemanden, der dir endlich mal Grenzen setzt!
...Paramantus, viele gute Weihnachtstrickfilme als Stoff für neue Satireposts!
...Rome, Rente mit sechsunddreißig und Freizeit im Überfluss!
...Stadtneurotiker, immer die richtigen Beilagen und Nachspeisen!
...TFO, einen angenehmen Nebel und endlich mal Zeit zum Kuchen backen!
...Travis, weniger Konjunktive und dafür bessere Episoden!
...Tuffelchen, eine andere Antwort auf 14. und weniger Sturm an der Nordsee!
...Zeigefinger, dass der Sound immer zum Track passt!

Samstag, 20. Dezember 2008

Viel zu schlau...

Sie hat's gemerkt. Gerade als ich in der Badewanne lag, kam sie sieben Mal vorbei, setzte sich an den Wannenrand, beobachtete mich, mauzte und lief unruhig auf und ab. Wahrscheinlich hatte sie schon Angst, dass ich die Heimreise diesmal nicht an der Wohnungstür antrete sondern durch den Badewannenabfluss beginne. Dabei hab ich noch nichtmal meinen Reiserucksack unterm Schreibtisch rausgekramt, damit sie nicht merkt, dass ich hier morgen früh die Biege mache. Aber gerade als ich aus dem Bad kam, saß sie zwischen meinen bereits wirklich unauffällig zurechtgelegten Klamotten und warf mir einen verächtlichen Blick zu, der gen Ende in Traurigkeit umschlug und mir sagte: "Guck mal, ich sitz' hier bei deinen Sachen, du musst mich also auch mitnehmen, ...biiiiiiiitte!" und seitdem weicht sie mir keinen Schritt von der Seite...

Bis es besser ist...

Bei dem Wetter und diesem verdammten, erdrückenden Alleinsein kann man eigentlich nur eins machen:
Die Badewanne voll laufen lassen und dann den Kopf so lange unter Wasser halten, bis es besser ist...

Freitag, 19. Dezember 2008

Jahresrückblickstöckchen...

Hier gefangen & unter Vorbehalt ausgefüllt:

01. Vorherrschendes Gefühl für 2009? Un-ge-wiss-heit?
02. 2008 zum ersten Mal getan? Wirklich allein gewesen.
03. 2008 leider gar nicht getan? Sommerurlaub :(
04. Wort des Jahres? Detailsuche!
05. Zugenommen oder abgenommen? Beides, in der Reihenfolge
06. Stadt des Jahres? München
07. Alkoholexzesse? Einen halben vielleicht...
08. Davon gekotzt? Ja doch, grün.
09. Haare länger oder kürzer? Kürzer.
10. Kurzsichtiger oder Weitsichtiger? Immer noch genauso blind.
11. Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr drumherum, weniger für mich.
12. Höchste Handyrechnung? Och, irgendwas um die 80 Euro..
13. Krankenhausbesuche? Blieb mir erspart.
14. Verliebt? Verliebt?
15. Getränk des Jahres? Schwarzer Tee, süß, mit Milch
16. Essen des Jahres? Nicht zu entscheiden...
17. Most called person? Mama (Uah!)
18. Die schönste Zeit verbracht mit? CCR ;)
19. Song des Jahres? And so it goes
20. CD des Jahres? Wird meine eigene Compilation...
21. Buch des Jahres? Malik, wie jedes Jahr
22. Film des Jahres? Kirschblüten Hanami :(
23. Konzert des Jahres? War quasi in Eigenregie...
24. TV-Serie des Jahres? Dr. House
25. Drei Dinge, auf die ich gern verzichtet hätte? Februar, März, November
26. Nachbar des Jahres? Luna ;)
27. Beste Idee/Entscheidung des Jahres? Die Symbiose lösen...
28. Schlimmstes Ereignis? Ein fortwährendes "aber"
29. Schönstes Ereignis? Im Nieselregen allein am Meer entlang
30. 2008 mit einem Wort? Aufschlussreich.

Wenn & falls...

VIELLEICHT EIN BLICK

Wenn
dein Leben wieder meines kreuzt,
deine Arme mich umschließen,
deine Wärme mir Halt gibt:
Vielleicht ein Blick zurück.
Ein Augenblick.
Gedanken.

Falls
deine Augen mich durchdringen,
deine Nähe mir den Atem raubt,
dein Herz mit meinem schlägt:
Vielleicht ein Blick nach vorn.
Eine Ewigkeit.
Stille...

by detailsuche

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Newsticker: Bürogeschichten…

Heute ein Büroticker, weil ich offensichtlich zu viel Zeit im Büro verbracht habe… +++ „Gut siehst du heute aus“ begrüßte mich meine Kollegin heute früh im Büro und meinte das tatsächlich so! Tja, ich war ja auch die halbe Nacht wach und hab nur drei Stunden geschlafen. Da schaut man schon von Haus aus topfit aus! +++ Der angekündigte Schnee hat uns erreicht, Juhu!!! Nur doof: Ich hab immer noch keine Winterschuhe, erst recht keine vorzeigbaren für auf Arbeit. Ergo: Kalte Füße und *bibber*! +++ Von meiner Orga-Chefin gab’s gestern ein kleines Fläschchen liebevoll in Weihnachtspapier gepackt mit zwei Schokomarienkäferchen dran. Jetzt muss ich mich nur noch trauen, das Ding auszupacken und zu lesen, was drauf steht. +++ Lachend zerriss die Kollegin gegenüber heute Unmengen an sie adressierte, handgeschriebene Weihnachtskarten. Die hat ja gute Laune! +++ Ganz viel Tee mit heißer Zitrone begleitete mich heute und verfehlte sein Ziel, mich auch nur annähernd aufzuwärmen *zitter*. +++ Sämtliche denkbaren ABBA-Ohrwürmer begleiteten mich und die Kollegin gegenüber bis zum Mittagessen, allen voran die Frage danach, was das hier eigentlich ist. Natürlich war sie schwer begeistert von meiner Textsicherheit. +++ Mein Psychologenkollege, der uns zum Ende des Jahres verlässt, brachte „Lebkuchen Herzen mit Aprikosenfruchtfüllung“ vorbei. Alleine die Inkonsistenz dieser Etikettierung lässt mich erschaudern, *frier*! Und Herzen zu verschenken scheint der Renner an diesem Weihnachten zu werden. +++ Ich hab mal vorsichtig nachgeschaut: Es ist (natürlich!) Rotkäppchen Sekt in der kleinen Flasche. Hätt ick mir ja och ma denken können, die Orga-Chefin is ja ne Bääärlinarin! Ein kleiner Schlag in die Magengrube erreichte mich dennoch. Rotkäppchen-Sekt ist nämlich nicht viel besser als Marc de Champagne Herzen. Wäääh, das Leben ist böse zu mir!!! Und kalt ist mir auch, *ningel*! +++ Chef-Chef löste bei der Begrüßung meiner extra zur Weihnachtsfeier zurückgekehrten Projekt-Chefin wieder Kopfschütteln aus. Auf den Mann ist Verlass, der ändert sich wenigstens nicht! Aber eine grundlegende Freundlichkeit würde ihm sicher ganz gut stehen. +++ Mittagessen mit der Projekt-Chefin: Currywurst gab's und als Ausgleich eine große Schüssel frisches Obst. Am Nachmittag setzte die große Müdigkeit ein, das sogenannte Currywurst-Koma. +++ Geerbt hab ich auch: Eine halbe Packung Atme-dich-frei-Tee, eine Packung Erkältungstee mit firmeneigenem Löffel und - weil ich beides so sehr mag (*buäx*!) - Espressosticks und getrocknete Feigen. Eigentlich wollte ich doch nur diesen einen Beutel Glückstee haben, der verspricht nämlich „die beruhigende Einsicht: Alles kommt zu seiner richtigen Zeit!“ Nun denn, wohlan! +++ Zwischendurch habe ich vor lauter Langeweile das aufgedruckte „M“ vom Label meines Oberteils abgefriemelt, dann lag’s ganz einsam vor mir und tat mir Leid. +++ Morgen, an meinem letzten Arbeitstag, sollte ich so langsam mal meine Lohnsteuerkarte für 2009 abgeben, kann mich da bitte jemand dran erinnern? +++ Erwähnte ich schon, dass ich heute definitiv zu viel Zeit Tee trinkend und trotzdem frierend im Büro verbracht habe und die deprimierendste Weihnachtsfeier ever hatte?

Der Name ist Programm...

Bei manchen Leuten hört man schon am Klingeln des Handys, wer dran ist. Oder man erkennt's an der Uhrzeit. Klingelt mein Handy beispielsweise gegen nachts halb zwei, ist Mr. Nichts-als-Ärger am anderen Ende. Dann erkundigt er sich zwar erstmal wohlerzogen, was ich so mache (wie gesagt, nachts halb zwei!), rückt aber doch irgendwann mit der Sprache raus. Und da komme ich ins Spiel... Ich stille, immer erreichbare Heldin, ich!
Tja und danach (quasi als Dank) kann es schon mal passieren, dass mein Leben gleich zum dritten Mal innerhalb von nichtmal drei Tagen verplant wird. Nachdem meine Mutter also TFO für mich ausgesucht hat, ich nach nochmaliger Rücksprache Segelkeks' Eltern nicht ohne vorherigen Kraul-Test kennenlernen darf, hat jetzt der saarländische Freund von Mr. Nichts-als-Ärger beschlossen, dass ich selbigen heiraten muss. Das könnte daran liegen, dass ich Mr. Nichts-als-Ärger öfter mal, naja, sagen wir mal "helfe". Wenn ich kann, helfe ich ja auch gerne... diesmal war das so:

Aus dem fünften Stock einer Jugendherberge in N. angerufen zu werden ist ja an sich nicht schlimm, nichtmal wenn es mitten in der Nacht ist. Doof ist nur, wenn man im Herbergszimmer eigentlich zu dritt übernachten will und der einzige, der den Schlüssel hat, drinnen schon im Glühweinkoma liegt. Noch ungünstiger ist es allerdings, wenn die beiden anderen draußen ausgesperrt sind, im fünften Stock nichtmal auf den Flur rein kommen und sich außerstande wähnen, die fünf Etagen wieder nach unten zu gehen, um an der Rezeption Bescheid zu sagen und um Hilfe zu bitten. Heute bestand meine selbstlose Unterstützung also darin, von München aus nach einer halben Stunde Telefonat nach N. und sprachgewandter, Dialekte überbrückender Eruierung des Problems mit den zwei übrig gebliebenen Glühweingeschädigten an der Rezeption der Herberge anzurufen und den netten Nachtportier höflichst und sich für alle Unannehmlichkeiten entschuldigend zu bitten, die Jungs mal in den Flur und ins Zimmer zu lassen, damit sie nicht auf dem Flur schlafen müssen, denn (Kaum zu glauben!) "das Bett ist ja doch viel bequemer als im Mantel auf dem Flur zu schlafen". Diese Erkenntnis brachte den saarländischen Freund außerdem dazu festzustellen, dass ich doch schon "ne verdammt coole Sau" sei und dringend mit Mr. Nichts-als-Ärger vor den Traualtar treten müsse. Und zwar mit der Begründung (jetzt kommt's!): "Der hat dich total verdient!" Tja, hat noch jemand irgendwelche Fragen? :D :D :D

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Planänderung...

[Wurde gestrichen.]
Und die Silvesteroption auch.
:(

Heimatlicher Insider...

Währenddessen mir gerade in viel zu lautem Maße heimatliche Weihnachtsmarktblasmusik am anderen Ende der Mobilfunkleitung entgegenschlug hörte ich uns ziemlich zu Beginn des Gespräches sagen:

Ich (mich fast rechfertigend): „Na alles roger? Ich dachte ich klingel mal bei dir durch! Sonst schimpfen ja immer alle, dass ich mich nicht melde.“
TFO (darauf ganz trocken): „Nö darüber kann ich mich in deinem Fall gar nicht beschweren. Also bei mir liegst du ja an wie der böhmische Nebel…“

Hallooo??? Und da muss ich mir immer anhören ich sei frech!!!

Optionsmangel...

Scheint mir, als hätten alle um mich herum diverse "Optionen" für Silvester. Schön. Eure Optionen sind also äußerst zahlreich. Bei den meisten ist das zu Hause in A, vielleicht in der Heimat in B, bei alten Freunden in X könnt's auch sein oder doch bei guten Kumpels in Y oder man fliegt halt spontan nach Z. Schön für euch.

Ich hab keine Option. Ich bin hier. Das erspart mir die Qual der Wahl und euch die Frage, wo ich denn bin. Ein (positiver?) Optionsmangel sozusagen.

Newsticker: Mitten in der Woche...

Zweiter Nebeltag, kommende Nacht erwarte ich dann aber wieder Schnee! +++ Lieber p. alias J., bitte lass so was in Zukunft sein. Ich bin zwar Single, aber kein Freiwild. Danke. +++ Zitat des Tages: „Manchmal sollte man Vergangenes einfach ruhen lassen und wenn man partout nicht von der Vergangenheit ablassen kann, sollte man um Himmels Willen nichts neues beginnen.“ Chaosteufelchen +++ Wer klickt denn bitte aus Wolfsburg? Bitte mal Hand hoch! Oder ist das schon wieder so ein ganz zufälliger Zufall? +++ Ausgerechnet heute zum Weihnachtsessen vergesse ich meinen blöden Mitarbeiterausweis, so ein Käse!!! Aber der Pastor rettete meinen knurrenden Magen, merci Cheri! ;) +++ Mein rechter Unterarm ist wieder toll angeschwollen und leicht rot-blau-unterlaufen, aber die Haut scheint dicker zu werden. Jetzt erstmal Pause bis 13. Januar. Arm: Erhol dich! +++ Segelkeks macht Laune. +++ Morgen Abend ist Firmen-Weihnachtsfeier, Motivationsgrad: Unterirdisch. +++ TV-Tipp für heute Abend: Unterwegs nach Cold Mountain, 20.15 Uhr, ProSieben oder wahlweise an jedem anderen Tag bei mir zu Hause! :)

Erwünscht: Beschauliche Minuten...

So. Müde, aber glücklich. Außer dass irgendwie grad alle an mir zerren. Demnächst heißt es: PC, Handy, Klingel, Kopf? AUS! Ruhe, was freu ich mich auf die Ruhe an Weihnachten. Und ich hoffe inständig, dass ich zwischen all dem Familientrouble und dem Ich-will-dich-auch-sehen meiner zahlreichen lieben Freunde mal zwei, drei beschauliche Minuten für mich hab um durchzuatmen, auf das vergangene, chaotische, anstrengende Jahr zurückzublicken und Kraft für das zu schöpfen, was da alles ab 2009 vor mir liegt. Denn das dürfte ne Menge sein...

Dienstag, 16. Dezember 2008

Bestandsaufnahme...

Viel Platz, der wieder gefüllt werden möchte.
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Nicht nur hier. Und nicht einfach nur "gefüllt".

Komplott aufgedeckt...

Hier läuft doch ein Komplott! Ihr glaubt wohl, ich merk das nicht!!! Pah, aber nicht mit mir. So nicht. Ich bin doch nicht von gestern...
Meine liebe Frau Mama (Betonung auf dem zweiten aaa!) hat nämlich offensichtlich an jemandem einen Narren gefressen. Nicht für sich, nein, für mich, ihr liebes Töchterchen und deren Zukunftsplanung!! Das liegt daran, dass er immer da ist, sich trotz eigener Sorgen sehr liebevoll um mich kümmert und daran, dass er zu Hause in meinen Maßstäben quasi um die Ecke wohnt. Da wittert die Frau Mama natürlich ihre Chance, das Kind wieder in heimatliche Gefilde locken zu können. Für sie ist er eine Art Jude Law, ein Schwiegermutterliebling, nur mit etwas schmalerem Bankkonto, was aber kein relevantes Kriterium zu sei scheint...

Gestern ruf ich sie an und sag ihr, dass ich am Sonntag in die Heimat komme und darauf sie: "Naja, dann hol ich dich ab und wenn ich nicht kann, dann macht das doch bestimmt auch der TFO, ja, für diiiich das macht er gaaanz sicher!" Dazu muss man sagen, dass Mama ihn zum letzten Mal vor mindestens sechs Jahren aktiv wahrgenommen hat und jetzt wird er wohl plötzlich wieder interessant, sie will ja ihre Enkelkinder aufwachsen sehen, sagt sie immer. Ähm..., na gut. Wenn ich ihr jetzt auch noch erzähle, dass ich ein Jobangebot im Heimatbundesland bekommen hab, dreht sie wahrscheinlich völlig ab.

Und ihn freut's. Er sagt dann: "Ja deine Frau Mama und ich haben uns da schon abgesprochen, das ist alles schon geklärt." Hallooo? Aber ganz ehrlich: Kein Wunder, wenn die Mama schon den Rest meines Lebens in Gedanken mit ihm verplant hat. Wenn ich ihm sage, wann ich in der Heimat bin (vom 21. bis 28.) und ihn bitte, er solle sich mal überlegen, wann er denn Zeit hat und mich sehen will und er antwortet dann so Sachen wie: "Ja dann vom 21. bis zum 28. ...!" Ah jaaa...?! ;-)

Also ihr beiden: Gestaltet doch ruhig mal mein Leben für die nächsten sagem wir mal zehn Jahre zusammen, legt mir dann ein oder zwei Verlaufsvorschläge vor und dann überlegen wir drei mal, was ICH für mich möchte. Wie auch immer: Ich behalt euch zwei im Auge!!! :p

Und weils doch ein interessanter Gedanke ist:

P.S.: Kein Grund, gleich rot zu werden! :D

Montag, 15. Dezember 2008

Newsticker: Ich, das Biest...

Juhu, juhu!! Mein erster Blogklick aus Schweden! +++ Dana: „Du kannst auch ein ganz schönes Biest sein!“ -> Damit meintest du nicht zufällig doch mein unwiderstehliches Äußeres, oder? +++ Ich bastel grad an der Compilation des Jahres 2008 und überlege, ob mein Lieblingsweihnachtssong da Platz hat. +++ Wer kann am schnellsten 2,8 ausrechnen? Na? Klar, der Soz.-Päd.! Der Rest der Anwesenden kümmert sich dann darum, die 2,8 wieder zu vernichten! +++ Logistische Weihnachtsplanung: So ein Sche*ß, wo sind denn die ganzen Mitfahrgelegenheiten bitte??? +++ In: Freundlich lächelnde Menschen im ÖPNV, freche Segelkekse, ins Ausland gruscheln. +++ Out: Den Schal vergessen, Matschwetter.

Erwachsene Menschen...

Wenn ich lese, was du schreibst und wenn ich höre, was du sagst, hab ich das Gefühl, dass ich es mit zwei unterschiedlichen Menschen zu tun habe. Da ist eine riesige Diskrepanz, das spürst du ja selber. [Diese Diskrepanz zwischen lesen und hören und der dazugehörige Schmerz in mir laufen übrigens parallel zu der Erfahrung von Anfang Oktober, als deine Nähe zu mir nicht medien- sondern tageszeitenabhängig war.] Auf meine Frage, warum das so ist hätte ich doch gerne eine Antwort. Das Gefühl sagt mir nämlich: Du kannst nicht schreiben, was du schreibst und dann am Telefon zur Tagesordnung übergehen. Das geht nicht. Das ist, was weh tut. Das ist, was ich am wenigsten verstehe. Das ist, was mich dir immer wieder sagen lässt: Ich kann das so nicht. Weil das, was ich lese, dir inzwischen sogar glaube und das, was ich selber weiß sich nicht in die Tagesordnung überführen lassen. Ganz ehrlich: An dieser Stelle steigen in mir die meisten Zweifel auf. Vor allem die Frage, ob du auch wirklich meinst, was du schreibst. Ich will es dir gern glauben, das weißt du. Aber es ist zu abstrakt, nicht greifbar. Ich hör's ja nichtmal, ich lese es ja nur. Bau mir eine Brücke! Mein Gehirn braucht akustischen Support um dein geschriebenes Wort in für mich annehmbare, glaubwürdige Gedanken zu verwandeln. Sag mir, dass du meinst, was du schreibst!

"Das echte Gespräch bedeutet: Aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen."
Albert Camus


Und den Grund für dieses Missverhältnis der Sinne wüsste ich gern. Denn ich will dich ja wirklich verstehen - zugegeben, das ist nicht ganz uneigennützig. Wenn wir telefonieren, wirkst du locker, lustig, wir können rumwitzeln und die Zeit genießen. Aber so locker bist du ja nicht. Es fühlt sich an, wie eine ganz tief in dir drin sitzende Unsicherheit, eine Zurückhaltung, die dir als Mensch an sich überhaupt nicht steht. Und du hast auch keinen Grund dazu. Woran liegt das denn? Sprich doch mal mit mir. Erklär's mir doch bitte. Und ein "Ich weiß es nicht" & Co. akzeptiere ich nicht mehr als Antwort, nicht von dir. Damit gebe ich mich nicht zufrieden. Denn wenn du willst, dass wir wie erwachsene Menschen miteinander umgehen, müssen wir auch wie erwachsene Menschen miteinander reden. Reden! Das könnte uns zumindest nicht schaden.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Soundtrack...

Hatte ich schon gesagt, dass ich wieder vor einem großen Berg Fragezeichen stehe? Die angehäufte, mit dir chronische Ratlosigkeit immer im Blick. Dabei bleibt ja alles anders und trotzdem ändert sich nichts. Oder doch, oder doch nicht? Ich weiß es nicht mehr. Du machst mich ratlos, sprachlos. Wenns nicht mein Leben wäre, würde ich nach den Filmrechten fragen. Kümmerst du dich bitte wenigstens um den Soundtrack?

Newsticker: Ein Möwenschwarm...

Ein Möwenschwarm war das erste, was ich heute früh sah. Wirklich! +++ Diese Männer-müssen-sich-die-grauen-Haare-wegfärben-Werbung nervt mich! So ein Unsinn! +++ Am 25. in der "Szene-Diskothek"? Spinnt ihr? Okay, vielleicht komm ich mit..., ihr Wahnsinnigen! :D +++ Meine Fingernägel sind zu lang, eindeutig. +++ Nr. 1 mag mich, glaub ich. Aber Wien? +++ Kopfschmerzen: Geht weg! Ich war doch brav...! +++ Bitte nicht schon heute diese Wie-war-dein-Wochenende?-Frage, ja? Ich muss mir erst noch ne Antwort überlegen, das ist morgen schon anstrengend genug. +++ Juhu! Schnee, Weihnachtsmarkt, Spaziergang, frische Winterluft und danach ins Warme und viiiel heiße Schokolade trinken! +++ Und da war die gute Laune auch gleich wieder dahin... :( Was war das denn? Und: Warum? Ich verstehs nicht.

Ähm...

...kann mich mal bitte jemand kneifen???

[Nachtrag 01:18 Uhr: Ich sitze nur ungläubig da und schüttel den Kopf...]

[Nachtrag 01:22 Uhr: Ich wurde soeben gekniffen. Ich scheine wach zu sein.]

[Nachtrag 01:47 Uhr: Ich wollte nur noch mal an das Lied unten erinnern...]

[Nachtrag 03:26 Uhr: Ich hör dich noch ;) Schlaf gut! Anstrengender Tag, hm?]

[Nachtrag 03:35 Uhr: Ich war dabei, ernsthaft! Ich habs gelesen, einhundert Minuten lang. Ich habs gehört, eine Stunde und zehn Minuten lang. Und wenn es jetzt wirklich nur ein Traum gewesen sein sollte: Kneift mich bitte doch nicht...]

Samstag, 13. Dezember 2008

Ich bin ja nicht so...

Aaaah, DAS hat gefehlt!!!
:D :D :D

Newsticker: Heute...

Bin heute nur zum duschen und einkaufen aufgestanden. +++ Eine Aspirin, zwei Paracetamol und immernoch Kopfschmerzen. +++ Aufgeräumt ist's hier und keiner sieht's... +++ Der Mann an der Tengelmannkasse kann doch reden, fährt Ski und hatte auch Kopfschmerzen! +++ Kerzenvorrat aufgefüllt, für romantisches Alleinsein. +++ Luna hat gerade ihre kritischen fünf Minuten und kämpft mit mir, ohne Krallen versteht sich. +++ Der Geruch der ersten Silvesterknaller macht Lust auf 2009, hab aber noch keinen Plan. +++ Heute wieder ein Abend ganz allein... :( Gestern kam auch niemand vorbei. +++ Ich hab zu viele Kissen hier. +++ Erstmal lecker Bratkartoffeln machen. Hat jemand noch Hunger?

Listening to...

Musik- & Geschenktipp:

JOSH GROBAN
A Collection (2008)


Hier mehr...

Ich finde: Eine gelungene Zusammenstellung
von Songs einer großartigen Stimme!

Und noch eine kleine Hörprobe:

Freitag, 12. Dezember 2008

Komm vorbei...

Kommst du vorbei? Heute Abend möchte ich dich bei mir haben. Hier ist's mollig warm, es gibt heiße Schokolade, Waffeleis und du kannst uns nen Film aussuchen, wenn du magst. Wir können uns aber auch einfach in die Kissen fallen lassen, die Decke anschauen und reden oder die Augen schließen und schweigen. Heute Abend möchte ich dir nah sein. Kommst du vorbei?

Newsticker: Meckerbox…

Es ist mir unerklärlich, warum es immer wieder Menschen gibt, die die Rolltreppe mit wechselnder Laufrichtung abwärts nutzen, wenn doch am Fuß der Rolltreppe sichtbar Leute mit Gepäck oder ältere Jahrgänge die Vorzüge einer Rolltreppe entgegen der Schwerkraft nutzen möchten. Hallo, was seid ihr denn alle für sozialblinde Idioten? +++ Genauso regen mich auch die auf, die nicht verstehen, dass es eine durchaus sinnvolle Sache wäre, die Fahrgäste erst aus dem Bus aussteigen zu lassen, bevor man sich selber hineinzwängt, um um jeden Preis einen Sitzplatz zu bekommen. Das lernt man doch spätestens beim Klassenzimmerwechsel in der Schule, oder? +++ Von den auf der Rolltreppe rechts stehenden und mich in meinem Bewegungsdrang einschränkenden Deppen ganz zu schweigen. Und nein: Die Treppe ist keine Alternative, die ist mir zu undynamisch und starr. Versteht einer den Unterschied? +++ Heute im Büro war ich nicht nur den ganzen Tag alleine, ich hätte auch alle Arbeiten locker von zu Hause aus machen können. Toll, das hat frau nun davon, wenn sie sich trotz angeschlagenem (Gemüts)Zustand zum Freitag (!!!) noch auf Arbeit begibt. Warum bin ich so doof? +++ Meine Winterschuhe sind zum davonlaufen. Oder vielmehr zum nicht davonlaufen, zum Kaffeebohnenschritte machen und zum ausrutschen. Und zum verfluchen. Außerdem hab ich weder Lust und Zeit, noch Geld und Nerven mir jetzt überhaupt irgendwas zu kaufen. Warum hat mir zum Nikolaus keiner Stiefel in meine Stiefel getan? +++ Mich hat heute morgen ein Daniel-Craig-Dr.-House-Double angesprochen, er hielt mich wohl für ein ganzes Stück älter, hu-hu-huuu!!! :D Und das, obwohl ich heute wirklich wenig charmant und ansprechenswert aussah… Ein hübscher Kerl war’s und genauso alt, wie meine Mutter, was ich ihm auch prompt mitgeteilt habe… *g* Das Gesicht hättet ihr sehen müssen!!! Was denken sich die Männer eigentlich??? +++ Das Mittagessen und die Konversation per Mail danach ließen meine Meckerbox-Stimmung kippen und brachte diverse Erkenntnisse: Bert: Männer begeistert man am besten mit Trickfilmen aus ihrer Kindheit. | Dana: Prosecco, Rotwein, Cocktails an einem Abend führen zu sentimentalen Mails am Folgetag. | Pastor: Nicht wundern, wenn einem jemand mal eins vor den Latz knallt – irgendwie muss ich mich ja wehren! Das tu ich bei dir durch Schweigen, da beneidet dich der Rest der Welt für, glaub mir! Gell, Rest? +++ Weil ich nun gar nix mehr zu meckern habe und mein Launepegel wieder steigt, freue ich mich einfach auf Weihnachten und genieße das Gefühl, dass ganz langsam, leise und bedächtig Schnee über die Sache schneit, dicke Flocken aufs Herz rieseln und es ganz vorsichtig bedecken, damit es nicht mehr frieren muss. Paradox, aber wahr.

Mich gibt's zu wenig...

Klonen. Man muss mich bitte dringend klonen, mindestens... ach was weiß ich wie oft. Spontan fallen mir sieben ganz, ganz wichtige ein, acht. Also hätte ich gerne Ms. Detailsuche verzehnfacht, das reicht wahrscheinlich auch nicht. So viele Details kann ich nicht bewältigen, an so vielen Stellen möchte ich gern helfen, mitmachen, etwas bewirken, da sein, zuhören, moralisch den Rücken stärken.

Wenn man das Gefühl hat, dass einen die Umwelt gerade jetzt besonders braucht, ist es schwer, die eigenen Problemchen zu diskutieren, sich das vierhundersiebenunddreißigste Mal über das eigene Leben zu beschweren. Anderen geht es viel schlechter. Noch schlechter. Definitiv.
  1. bei P. entschuldigen
  2. bei B. anrufen, absagen?
  3. dringend H. anrufen, ???
  4. T. mailen, ohweiohwei
  5. M. anrufen, M. oder T. ?
  6. N. anrufen, später
  7. N. anrufen, hat Zeit
  8. A. anrufen, irgendwann


Und dann gibt's da noch diverse andere Dinge wie Urlaubsplanung (nicht meine), CD's organisieren, überquellendes E-Mail-Fach abarbeiten. Oh man.

P.S.: Das Horoskop sagt für heute: Vollmond auf der Schütze-Zwillinge-Achse, Nervenüberreizung, Gefühlsausbrüche, ausgebuchte Streitschlichter (bevorzugt Wassermann), Pause zum Realitätscheck, Wahrheit zulassen, Lösungen finden ist schwer, Geheimnisse aufdecken scheint einfacher. Ahja. Na denn, frohes Schaffen.
Ich: "Gehen sie Ihrer Kreativität nach, halten Sie sich von der Couch fern." Sehr witzig. Glückspilz ist Sternzeichen Schütze: "Man muss die Fehler, die sich nicht ändern lassen, in Tugenden verwandeln." Geht das? Was wäre dann die Tugend? Sags mir in zwei Wochen.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Snowtime...

Weiß, weiß, weiiiiiß!!! Währenddessen ich hier vor mich hinkränkel ist die Welt draußen wieder eingepuderzuckert worden, ohne mich zu fragen! Was freu ich mich, Schnee, kalt, Winter, Weihnachten. Juchhee! Balkontür auf, Nase raus, kalt, bibber, ganz egal: Schneeduft!!! Ich liebe den Geruch von Schnee. Ich würd mich am liebsten jetzt draußen dick eingepackt in den Schnee legen und die Flocken vom dunklen Himmel auf meine Nase rieseln sehen. Jetzt werde ich lüften, und wenn ich mir den Hintern abfriere, heute schlafe ich in Schneeduft gehüllt ein! Gute Nacht!

Wellenlänge...

Immer wieder herzallerliebst: Die Dialoge mit Mr. Nichts-als-Ärger kurz vorm Einschlafen nach einer Unterhaltung über Gesundheits- und Gehirnzustände...

Ich (begeistert): „Da liegen wir ja doch auf einer Wellenlänge!“
Er (nachdenklich, aber amüsiert): „Ja genau: Du Kopf, ich gar nix!“

Gerade gelesen...

"Wer sich bremst, dem quietscht die Seele."
Hobart

One-woman-show...

Lieben Dank für die Grüße gestern und das Bild. Wie schön das auch farblich hierhin passt, macht mich fast ein bisschen glücklich. Übrigens: Wenn ich das bin, ist das Pflaster am Kopf sozusagen der Normalzustand. Weitere Pflaster finden sich momentan insbesondere auf Herzhöhe, auf dem Bauch und am Arm. Vielleicht hört es ja zumindest irgendwo mal auf, weh zu tun. Währenddessen versuche ich - so gut ich eben kann - für mich selber zu sorgen...
Hab heute etwas länger, aber unruhig geschlafen und wieder geträumt, bin deprimiert aufgewacht. Frühstück musste ausfallen, war mir schlecht. Mein gestern angekommenes Terabyte in Betrieb genommen. Ist jetzt unter anderem voller schnulziger Liebesfilme, bäääh. Ein bisschen Kleiderschrank entrümpeln und sauber machen war danach drin. Schwindlig ist mir. Mit dem geschwollenen, wieder blauen Arm dick eingecremt ist irgendwie alles eine Herausforderung. Ich fühl mich unbeweglich. Um elf zum Mittag sitze ich alleine am Tisch - es gibt dann och was zu essen: Meine Leibspeise. Ein gewagter Versuch wie sich später herausstellen sollte. Dicke Krokodilstränen zum Nachtisch. Dann, zum ersten Mal laut Plan, eine Stunde lang ein Nickerchen, fest eingemummelt in die Kuschledecke, Luna liebevolle Genesungspsalme schnurrend an meiner Seite. Zu viel Ruhe, zu viel Unruhe. Später den liegen gebliebenen Papierkram aufarbeiten, dazu viel Tee und noch eine Kopfschmerztablette. Nebenbei läuft The Cure rauf und runter. Ich fühl mich noch immer unendlich einsam. Vielleicht noch ein paar Mails beantworten, die Arbeit am Bildschirm strengt mich an. Jetzt warten auf den Zählerablesermenschen in der Hoffnung, dass er meine One-woman-show nicht weiter stört und meinen Tag nicht noch unerträglicher macht...

Wünsche gegen vier...

FOUR WISHES AT FOUR

A heart to give away.
Just one wish left to make.
A feeling to delay.
A heart that might not break.

A song to sing again.
Just one wish left to make.
A feeling to constrain.
A song that might not ache.

A home to be, to share.
Just one wish left to make.
A feeling to repair.
A home that might not shake.

A friendship to protect.
Just one wish left to make.
A feeling to reflect.
A frienship, not a fake.

by detailsuche

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Knockout...

War ja klar: Den emotionalen Tiefschlägen der letzten Wochen folgt jetzt auch noch das gesundheitliche Knockout. Und zwar übergangslos, oder vielmehr ergänzend. Das hat nicht nur zur Folge, dass es mir wieder genauso besch*ssen geht, wie vor ein paar Wochen schon. Nein, es bedeutet im aktuellen Kontext außerdem, dass mir mein wichtigster Rückhalt fehlt, weil ich mir das so ausgesucht habe... Ansonsten ist alles gleich: Die Gründe, die Symptome, die Diagnose. Nur ein bisschen Herzschmerz kommt eben noch dazu. Und auf meinem Rezept stehen wieder: Reizarme Umgebung, viel Schlaf, lauwarme Genesungswünsche, von Aufregung fernhalten, nur wohlgesonnener "Besuch", Schonkost und ein paar längst überfällige Streicheleinheiten für Körper und Geist - bis beide wieder miteinander arbeiten möchten und mit mir leben wollen.

Montag, 8. Dezember 2008

Satz des Tages...

"Ich will dich nicht verlieren."
TFO
;)

Ich-Stöckchen...

Hier aufgefangen und weitergeworfen:

Ich lese…
"Das Nein in der Liebe" Ich trage… mein Herz nicht mehr auf der Zunge. Ich habe… keine Ahnung. Ich höre… nur Worte. Ich trinke… oder ertrinke. Ich esse… die Maccaroni doch, kalt. Ich stehe… wieder auf, irgendwann. Ich gehe… mir selber aus dem Weg. Ich lache… ironisch und leise, wenn überhaupt. Ich sehe… nur einen Weg. Ich mag… konsequent sein. Ich schreibe… nicht mehr. Ich weiß… es auch nicht. Ich möchte…, dass es besser wird.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Ich allein...

Ich blöde, blöde Kuh.
Ich Interpretationslegastheniker.
Ich Marionette meiner selbst.
Ich unbelehrbarer Herzensmensch.
Ich sensibles, naives Dummchen.

Ich Selbstbetrügerin.
Ich allein.

Bei Brot und Wasser...

Vor einem großen Pott schwarzem Tee mit viel Milch und viel Zucker sitze ich. Daneben ein fast nicht angerührter Teller Maccaroni. Doof. Sonst schmecken die immer. Als Nachspreise kam ich auf die schlaue Idee, mir Milchreis zu kochen. Sehr clever. Tee, Maccaroni, Milchreis. Super, ganz toll. Gibt mein Kühlschrank irgendwas her, was mich nicht wieder zurückwirft? Wiener und Bautzner? Geht nicht. Beck's auch nicht, Flüssignahrung hilft sowieso kein bisschen. Nichtmal ne heiße Schokolade oder ein Sandwicheis. Kartoffeln und Quark könnte ich noch machen, aber das wäre Selbstmord. Ich könnt auch ein Knoblauchbaguette essen, mir nen dicken Topf Kartoffelbrei mit viel Petersiliendeko machen oder die restliche Soljanka auftauen. Geht alles nicht, nichts davon. Bis in meinen Kühlschrank ist er vorgedrungen. Er hat da so ne Theorie sagt er immer. Und was sagt die jetzt, wo nichts mehr schmeckt? Wo sogar ein dämlicher, kleiner durchschtig-blauer Plastikbecher mich bei seinem bloßen Anblick immer wieder zusammenzucken lässt? "Dann Brot und Wasser" war die einzige, noch mögliche Antwort. Viel mehr bleibt ja nicht. Brot und Wasser... Und genauso fühlt sich's auch an.

Samstag, 6. Dezember 2008

Niemand...

Wie naiv von mir zu glauben, dass mir zum Nikolaus irgendjemand auch nur eine klitzekleine Freude macht. Ich meine tatsächlich niemanden bestimmtes, ich meine irgendwen, der anruft und mir nen schönen Nikolaus wünscht oder jemanden, der überraschend an meiner Tür klingelt und meinen heute nicht vorhandenen Tagesablauf durcheinanderbringt. Ich meine überhaupt irgendwas. Ir-gend-was. Aber nein. Nichts. Nichts vor der Tür, nichts in den Stiefeln, nichts im Posteingang, kein Schokoladennikolaus zum Kopf abknabbern, keine liebe sms, nichts im Briefkasten, kein alljährliches Stollenpaket von Oma, nichtmal ein nervender Ich-wollte-nur-kurz-was-fragen-Anruf von Mama. Und zu allem Überfluss habe ich mir nichtmal selber (!) einen Adventskalender gekauft, der mir jetzt wenigstens hinter dem Türchen Nummer sechs ein Stück Vollmilchschokolade gönnen würde.

Ich muss wieder für mich selber sorgen. Sonst tut's offensichtlich niemand. Nie-mand.

Vermisst: Das Hüpfen...

Komisch ist das. Mein Herzchen hüpft nicht. Es will einfach nicht. Nicht Hüpfen, klar, aber auch sonst nichts. Es schlägt nur, ein bisschen, leise, monoton für sich hin. Ansonsten spüre ich: Nichts. Ich meine, das Herzchen hat doch Geschmack, aber es fühlt nicht mehr viel, egal bei wem. Außer Nüchternheit, zu viel Ruhe und eine ganz große Leere vielleicht.

Wohin ist das große Gefühlskino verschwunden? Wo sind die Auf und Ab's, die mir den Atem nahmen, mich durch Zeit und Raum schleuderten und von denen ich so lange gezehrt habe? Was soll ich jetzt mit Ruhe und Leere in mir anfangen? Woher kommt überhaupt diese untertägliche Ruhe, die sich in mir breit macht? Diese Nüchternheit und die penetrante Leere, die die Ruhe mitgebracht hat, was soll ich denn damit?

Wer bringt mir mich zurück? Und das Hüpfen des Herzchens?

Freitag, 5. Dezember 2008

Raus hier...

Mein Tag begann heute mehrmals, alle paar Stunden für einige Minuten. Kurz nach acht dann wirklich. Wäre ich mal besser liegen geblieben. +++ Das Whiteboard ist schon wieder bemalt, diesmal zwar lesbar, aber nicht sehr viel sinnvoller. Aber mir gings ähnlich. +++ Die Überreste vom Bildchen killen muss ich noch weg machen. Die kleben ganz schön! +++ Wie viele Wahrheiten gibt es denn? +++ Gut, dass ich Tropfen gegen Übelkeit da habe. Wie eine Mama. Ich hoffe, du bist morgen Abend wieder fit! ;) +++ Meine Kollegin heute: "Remmidemmi ist normal!" +++ Rechtschreibung macht sexy: „habe mir dein Profiel angeschaut und finde es ganz syphatisch“. Da wird mir übel, ehrlich. Ich brauch die Tropfen doch selber!!! +++ Meine Diplomarbeit schreibt sich leider doch nicht von alleine. Find ich doof. +++ Gestern hab ich brav Ordnung gemacht. Bin ich gut. +++ Wenn ich mit mir fertig bin, sehe ich wieder aus wie auf dem Bild oben. Morgen dann. Ich werde berichten. Jetzt muss ich erstmal raus hier, sonst platze ich.

Licht aus...

Der Tag heute war an sich ganz in Ordnung. Alles plätscherte so vor sich hin, meine Laune war ganz gut und alles einigermaßen erträglich… Bis mein Chef irgendwann auf die lieb gemeinte, aber für mich fatale Idee kam, schon mal vorab für morgen Nikolaus zu spielen und mir breit grinsend eine dunkelblaue Weihnachtspackung Trüffelherzen mit der dicken Aufschrift MARC DE CHAMPAGNE auf meinen Schreibtisch legte.

Die Zeit stand still. Ein schweres, tiefes Loch breitete sich in mir aus, der Boden unter den Füßen verschwand. Da war’s vorbei, Licht aus.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Nachti, Welt...

Besser, sehr viel besser. Außer: Durst hab ich grad noch, ich wander noch mal zum Kühlschrank. Restliche Maßnahmen gestartet, alles in Arbeit. Wäsche gemacht, Küche sauber, Bad befreit. Und nochmal: Yesss!! Denken? Nö, nur noch n bissl TV gucken. Nachti, Welt!

Stöpsel gezogen...

Yesss, yesss, yesss!!! Seit April schau ich mir das schon an, alle finden es "super schick", "irgendwie stylisch" und "absolut individuell". Mich nervt es jeden Morgen, ich find's sche*ße und jetzt hat es ein Ende. Keine komischen Tierchen und Kritzeleien vom Vormieter mehr in meinen heiligen vier Wänden. Wie befreiend das ist, Hammer!!! Das da links ist noch davon übrig, und ein paar Überreste an den Wänden, die ich gleich final bekämpfen werde. Ich habe sie besiegt, die hässlichste Stelle in der ganzen Wohnung, YEAH! Und alle, die das jetzt betrauern: Ihr könnt euch das Bild ja groß klicken und nachschauen, ob ihr noch jemanden erkennt. Den dicken Roten, die einsame Insel, den mit dem falschen Motiv, das Helferlein, den kleinen Schwarm oder sonstwen. Und verabschiedet euch besser auch sofort, gleich landen die alle im Müll! Yippiiieyeaaah! Weg damit!!!

Bergauf...

"Mein emotionaler Tiefpunkt ist da oder durchschritten oder so. Jetzt kann es wirklich nur noch bergauf gehen. Hoffe ich. Aber der Tag heute meinte es zumindest schon mal ganz gut mit mir: Ich wachte unerklärlicherweise erholt und pünktlich von alleine auf, Luna hatte die ganze Nacht schnurrend neben meinem Kopf gelegen. Im Bad habe ich dann beschlossen, mir in den nächsten Tagen mal was Gutes zu tun und wieder ein bisschen mehr an mich zu denken. Gut eingepackt und mit Musik im Ohr, die ich dringend mal austauschen sollte, stellte ich mich dann der Außenwelt. Die frische, kalte Spätherbstluft kühlte meine Wangen, bis mir die Sonne wärmend entgegenstrahlte. Das hätte ich ab jetzt gern jeden Morgen so. Auf dem Weg zur Arbeit lief dann sogar mein Lieblingsweihnachtssong im Radio, den sollte ich vielleicht auch noch einmal überdenken. Im Büro angekommen wies mich meine Kollegin dann gleich als erstes darauf hin, dass es Endorphine ausschüttet, wenn man die Mundwinkel leicht anhebt. Also lief ich ironisch breit grinsend über den Flur – ohne Grund wohlgemerkt, aber ein bisschen hat es geholfen. Und zum Mittagessen gab heute Mittag bei mir Schnitzel in viel frisch gepresster Zitrone ertränkt. Wenigstens aufs Essen kann man sich noch verlassen, noch nie hat mich ein Schnitzel so zufrieden gemacht. Das führte zwar leider zu einer dezenten Schnitzel-Narkose am Nachmittag, störte mich aber nicht weiter. Die habe ich bis zum endgültigen Vitamin-C-Kollaps mit drei Tassen heißer Zitrone runtergespült. Sauer macht lustig. Einigermaßen gute Laune haben hilft ein bisschen..." - Wollte ich schreiben. Stattdessen nur: Hm, Leere.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Ms. Detailsuche [geht ab]:

So. Da helfen jetzt auch keine Worte mehr.

Die Beißerchen...

Was bin ich stolz auf mich! Ich habe einen Zahnarzttermin für mich vereinbart. Gleich beim Zahnarzt um die Ecke, ich muss quasi nur zur Haustür rausstolpern. Schon nicht schlecht: Er hatte für dieses Jahr noch Termine frei und behandelt sogar arme, studentische Kassenpatienten. Dass der Mann einen indisch klingenden Namen trägt, stört mich nicht im Geringsten, er wird mir wie alle anderen wahrscheinlich auch nur sagen: „Ms. Detailsuche, Ihre Weisheitszähne müssen raus!“ Das ist übrigens auch der Grund, warum ich in den letzten (ähm, vier) Jahren nie beim Zahnarzt war. Jaaa, schimpft ruhig mit mir, aber ich kann euch sagen: Das macht die Mama schon zur Genüge. Und: Meinen Zähnen geht’s gut. Die Weisheitszähne sind gesund und kamen damals pünktlich zum Abitur. Nicht, dass das irgendwas genutzt hätte, aber so langsam drücken sie ein bisschen auf die vorderen Zähne. Und wenn sie gezogen werden müssen, sollen sie alle auf einmal raus: Dann mach ich das in einem Aufwasch und nehme noch gleich ein bisschen Weihnachtsspeck wieder ab. Klingt doch gut, oder? Außerdem bin ich immer gern zum Zahnarzt gegangen. Ich hoffe, das bleibt so. Jetzt übe ich schon mal das Klappe aufreißen und „Aaaa“ sagen. Kann ich beides sehr gut, nur mit dem „Beeeh“ hapert’s noch ein bisschen.

Newsticker: Kurioses...

Bert kann kochen! *staun* Also, es klang zumindest so… +++ Ich warte immer noch auf mein bestelltes Terabyte. +++ Der Pastor lügt: Woher waren denn die Plätzchen nun??? +++ Nummer 1 ist wieder solo (der, mit dem schwarzen Dienstag). +++ "Iiiiih, der Apfel schmeckt nach Schwefel" ?!?!? Woher weiß meine Kollegin bitte, wie Schwefel schmeckt? Die hat wohl ne wilde Jugend gehabt... +++ Ich will auch ein schickes neues Handy! +++ Gestern schon wieder: Statt Knabberzeugs versehentlich ein Katzenleckerli gegessen. +++ Bücher, ich will meine Bücher! +++ Ich hab zwei Einladungen für Nikolaus, also Samstag Abend. Ich glaub, ich bleib zu Hause :) +++
Und jetzt: Aufräumen, abwaschen. Aber Abmarsch!

Ordnung ist...

...total überbewertet! Heute habe ich eine freundlich verpackte, schriftliche Rüge meiner Mitbewohnerin erhalten: Für andauernde Unkommunikativität, aber vor allem für nachhaltige Unordnung in der Wohnung, *autsch*. Dabei muss ich sagen, dass sie natürlich völlig Recht hat, denn hier sieht’s nicht sehr feierlich aus… Und irgendwie schaff ich’s immer, gerade dann meinen Pflichten nicht nachzukommen, wenn sie da ist. Blöd. Das liegt natürlich nicht an ihr, sondern an meiner mangelnden Disziplin was Durchhaltevermögen in allen Lebenslagen angeht. Ich geh dann mal aufräumen…

Kopfballnervensäge...

Gestern war ich ja wieder beim Volleyball und hab mich gleich mal beliebt gemacht. Beim Einspielen zu zweit kam mir der Ball von den zwei Herren (beide Anfang, Mitte 50) neben uns entgegengerollt. Und freundlich wie ich bin, hab ich ihnen ihren Ball zurückwerfen wollen. Was ich auch getan hab. Nur leider hat der, dem ich den Ball zuwerfen wollte (Gerhard heißt der, glaub ich), plötzlich mit einer anderen Spielerin das Ratschen angefangen, kurz nachdem der Ball meine Hände verließ. Und ich hatte ungünstigerweise sehr gut gezielt, was dazu führte, dass er den Ball nach etwa zehn Metern Entfernung direkt von schräg oben an den Kopf bekommen hat. So rechts auf der Höhe seines nicht mehr vorhandenen Haaransatzes. Das kann nicht sehr weh getan haben, ein bisschen gezwickt hat es aber sicher. Jedenfalls hat sich dieser King Kong dann furchtbar aufgeplustert und rumgeschrien, ob ich bescheuert wäre und wild mit der Hand vor seinem Gesicht rumgefuchtelt. Daraufhin hab ich mich freundlichst entschuldigt und ihm gesagt, dass ich den Ball nur habe zurückwerfen wollen. Und ich hatte ihn ja wirklich nur geworfen. Kann ich doch nicht ahnen, dass er sich plötzlich wegdreht und was anderes macht. Meine Entschuldigung und die definitive Unabsichtlichkeit meines Ziels interessierten ihn aber kein bisschen, stattdessen hat er die ganze Zeit nur rumgespeckert und sich immer wieder wehleidig an den Kopf gegriffen. Mir tat’s anfangs wirklich Leid, hinterher fand ich es nur noch bescheuert, so einen Aufstand zu machen. Das kam daher, dass ich mir die ganzen restlichen zweieinhalb Stunden seine blöden Kommentare anhören musste. Und leider war er derjenige, der beim Einspielen mein Zusteller war und in dessen Mannschaft ich landete. Obwohl es noch drei andere Mannschaften gab. Super. Ich habe aber sehr konzentriert gespielt und wir haben viele gute gemeinsame Spielzüge gehabt, der Gerhard und ich. Sein sich ständig den Kopf vor Schmerz halten und seine Kommentare fand ich trotzdem überflüssig. Als mir beim mutigen Pritschen eines Schmetterballes ein Fingernagel hörbar abgebrochen ist und alle schon vor lauter Mitleidsschmerz zusammengezuckt sind, meinte er in seinem wohl angeborenen, abfälligen Ton lediglich: „Jetzt aber schnell zur Maniküre! Husch, husch“. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht so bin. Oder als wir nur zu dritt gespielt haben schrie er mich an: „Ihr müsst miteinander reden, ihr Frauen könnt doch angeblich so gut kommunizieren!“ oder „Du musst ein Stück nach rechts raus rücken, das ist da, falls du den Unterschied zwischen rechts und links nicht kennst!“ Bla bla bla… Für den Rest der Zeit habe ich also seine Kommentare ertragen und untypischer Weise stur gelächelt, ohne etwas zu erwidern. Tja, den Gerhard hab ich schon mal voll für mich begeistern können!!! *genervtguck*

Dienstag, 2. Dezember 2008

Kohlen, erkaltende...

Ich war mir so sicher. Jetzt kann ich das sorfältig vorbereitete, abgewogene, durchdachte, mir mehrfach als positiv gefeedbackte einfach nicht loswerden. Und jeder Tag, den ich länger damit warte, macht es weniger sinnvoll. Das liegt nichtmal daran, dass ich es nicht sagen könnte - dazu würde ich mich sogar zwingen - aber es hört ja gerade keiner zu. Ich bin mir sicher, dass es einen guten Grund hat, dass ich hier jetzt alleine bin. Manchmal möchte einem das Leben mit solchen Situationen doch auch etwas mitteilen. Ich sitze hier und warte mit meinen mehr oder weniger sinnvollen und mehr oder weniger gut durchdachten Gedanken und kann nicht sagen, was ich sagen will. Was mich zu entscheiden so viel Anstrenung gekostet hat. Wie ernüchternd. Was sagt mir das? Was bloß? Was?

Im Bücherregal...

Um mich selber wenigstens ein bisschen glücklich zu machen, habe ich mir heute elf Bücher bestellt, eins davon ist sogar für meine Diplomarbeit...

Alles anders. 15 Fragen, die Ihr Leben verändern | Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner: 101 Tipps zur Verwirklichung Ihrer beruflichen und privaten Ziele | Das Nein in der Liebe: Abgrenzung und Hingabe in der erotischen Beziehung | Denkanstöße für den Projekterfolg: Die menschliche Seite | Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli | Die kalte Schulter | Erst grau dann weiß dann blau | Kleine Einführung in das Schubladendenken: Über Nutzen und Nachteil des Vorurteils | Im Krieg und in der Liebe | Sei gut zu dir, wir brauchen dich: Vom besseren Umgang mit sich selbst | Wo das Meer beginnt

Ja ich weiß, eigentlich habe ich kein Geld für so was und auch im Moment so gar keine Zeit zum Lesen im privaten Sinne. Aber ich möchte sofort loslegen können, wenn ich dann endlich wieder Zeit dafür hab, irgendwann ab März vielleicht. Darauf freu ich mich schon total und bin sehr gespannt… einfach lesen und in die Bücher abtauchen können. Außerdem bekomm ich total gern Pakete, auch wenn ich sie mir quasi selber schicke und den Inhalt schon kenne :)))

Forellentag…

Es ist Forellen(verspeisungs)tag, wie jeden zweiten Dezember, denn meine Großeltern feiern heute ihren Hochzeitstag, in diesem Jahr ist das die Rubinhochzeit. Das heißt nichts anderes, als dass sie es inzwischen 40 Jahre (in Worten: vierzig!) miteinander „ausgehalten“ haben und seitdem sie 25 bzw. 32 Jahre alt sind einen gemeinsamen Weg gehen. Vierzig Jahre, das stell sich mal einer vor!!!
Ich liebe meine Großeltern und bewundere sie dafür, wie sie jeden Tag des Jahres als eine neue Herausforderung betrachten, die es gemeinsam zu bewältigen gilt und auch vor den größtmöglichen Unwettern und Unwägbarkeiten im Leben nie ernsthaft zurückgeschreckt sind. Hut ab, ihr beiden!



Ich wünsche euch von Herzen viele weitere, schöne gemeinsame Jahre und dass euch die Gesundheit, die Kraft und der Mut für das Wagnis Liebe nie ausgehen mögen!

Montag, 1. Dezember 2008

Unwetterwarnung…

Es geht mir gut. Trotzdem habe ich das untrügliche Gefühl, dass das so nicht bleiben wird. Woher das kommt, kann ich nicht genau sagen, aber es ist da. Und es führt dazu, dass ich zwar eigentlich zufrieden bin, das aber nicht richtig genießen kann, weil schon wieder Zweifel an mir nagen und mir die Situation innerlich über den Kopf zu wachsen droht. Das ist kein Gedanke, der sich im Verhalten niederschlägt oder sonst irgendwie für andere spürbar ist. Er ist in mir drin, begleitet von diesem immer wieder aufkommenden Gefühl der Unbehaglichkeit, Bedrohlichkeit. Ich bleibe noch mal stehen und sehe mich um. Wie kurz vor einem aufziehenden Gewitter, wenn die Wolken noch lange nicht nach Unwetter aussehen, aber die Luft schon förmlich danach riecht.

Newsticker: Smarties & Co…

Auf der Rolltreppe vor mir: Ein schwarzer Stoffbeutel mit einem Piktogramm und dem Aufdruck: „Wiederaufbau Frauenkirche Dresden“. Es lebe der Osten! +++ Eine Zitterpartie heute früh im Bus. Merke: es gibt keine aktiven Synapsen in meinem Hirn zwischen dem Beginn eines neuen Monats und dem Kauf einer entsprechenden Fahrkarte. Ergo: Erinnerung einstellen! +++ Bei anderen für Pünktlichkeit sorgen garantiert keine eigene Pünktlichkeit. Und ich hasse Unpünktlichkeit, besonders meine eigene. +++ Wer von euch studiert denn bitte an der Uni in Kassel? +++ Die Absage für die zwei internen Stellen im persönlichen Gespräch und die Bemerkung meiner Orga-Chefin, dass meine Bezahlung für Jan/Feb wohl mehr als dürftig ist, erheiterten meinen Arbeitstag nicht gerade. +++ Smarties machen es auch nicht besser. +++ Merke: Kalender nützen nur etwas, wenn man auch reinschaut – An dieser Stelle noch mal: Happy Birthday Hochwürden! +++ Hilfe, ich habe einen Weihnachtsohrwurm... dass Ohrwürmer aber auch immer die allernervigsten Lieder überhaupt sein müssen! +++ IN: Wenn das männliche Geschlecht einsichtig bekennt: „Männer brauchen klare Ansagen.“ +++ OUT: Es sich noch mal anders überlegen, Geschenke zurücknehmen.

In meinen Ohren...

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
Victor Hugo

"Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten."
Gustav Mahler

"Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance."
Yehudi Menuhin

"Der vollkommmene Typus der Kunst ist die Musik: Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis."
Oscar Wilde